15.10.2012
Festpreisprojekt und Anforderungserfüllung
Zuerst ist es mit Softwareprojekten oft so wie mit dem Hausbau: Es gibt eine Leistungsbeschreibung, auf deren Basis ein oder mehrere Anbieter Festpreisangebote abgeben. An denen merkt der Auftraggeber vor allem, dass die Sache teurer wird, als geplant.
An dieser Stelle fangen die Unterschiede an: Während beim Haus Abstriche an den Anforderungen gemacht werden, auf teure Materialien verzichtet wird, alles etwas kleiner dimensioniert wird oder verzichtbare Teile ganz gestrichen werden, wird beim Softwareprojekt erst einmal verhandelt. Verzichtbar ist nichts, trotzdem muss der Preis runter. Zugegeben, das ist etwas holzschnittartig übertrieben, liegt aber nicht völlig neben den Realitäten.
Ein entscheidender Unterschied zwischen dem Hausbau und dem Softwareprojekt sieht man schon, wenn man die Angebote betrachtet: Während das Angebot des Bauunternehmens den Preis für jede Position einzeln ausweist und viele Alternativpositionen enthält, sodass die Möglichkeit von Verzicht und Einsparungen schnell sichtbar sind, enthalten Angebote für Software-Individual-Projekte selten Einzelpreise, und noch seltener Varianten für verschiedene Umsetzungsalternativen.
Aber es geht auch anders: Tatsächlich kann durch die richtige Anforderungszerlegung und -priorisierung auch im Softwareprojekt Flexibilität für die Anforderungserfüllung geschaffen werden. Manche Anforderungen sind zwingend umzusetzen, andere sind verzichtbar oder können skaliert werden. Fast immer gibt es Umsetzungsalternativen, die unterschiedliche Kosten nach sich ziehen.
So wird ein wirkliches Design-2-Budget möglich, bei denen am Ende beide Seiten zufrieden sind. Wenn Sie Details zu diesem Konzept wissen wollen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

INDAL GmbH & Co. KG – Software-Spezialist