Cascade-Software
Aus Cascade
In der Software-Lösung von Cascade ist das Know How aus fast zwei Jahrzehnten Projektarbeit für optimale Softwarelösungen enthalten. Die Prozesse zur Spezifikation von Anforderungen, die Lebensläufe von Software-Dokumentationen und die Verfahren zur Prüfung und Abnahme von Lösungen werden unterstützt.
Die Lösung besteht aus einer Implementierung des Cascade-Datenmodells sowie einer Client-Software zur strukturierten Erstellung und Verwaltung aller verbalen Spezifikations-Bestandteile. Template-basiert generiert die Software alle notwendigen Dokumente wie Fachkonzepte, DV-Konzepte, Testkonzepte, Testfallkataloge sowie die zugehörigen Prüfungs- und Abnahmedokumente. Visuelle Modellierungsergebnisse (Aktivitätsdiagramme, Klassendiagramme, Datenmodelle u.ä.) von verschiedenen Modellierungs-Werkzeugen können dynamisch in Cascade-Dokumente übernommen werden.
Das Datenmodell
Den Kern einer jeden Software, die Geschäftsprozesse unterstützt, bildet ein flexibles und umfassendes Datenmodell, das alle erzeugten und benötigten Informationen verwaltet. So ist es auch bei Cascade. Das Datenmodell bildet die logische Struktur aller Informationen über Projekte, Releases, Dokumentationen, Anforderungen, Use Cases, Softwaremodule, Spezifikationsschritte und vieles andere ab.Die Informationsobjekte hängen im Cascade-Datenmodell auf ganz unterschiedliche Weise voneinander ab. Neben der normalen Abhängigkeit des Enthaltenseins (z.B. ist ein Use Case in einem Fachkonzept enthalten) verwaltet das Datenmodell spezielle Abhängigkeiten:
- eine Änderung in einem Informationsobjekt hat Einfluss auf Änderungen in einem anderen Objekt. So werden sich z.B. Anwendungsfälle in Abhängigkeit von Anforderungen ändern. Diese Abhängigkeiten werden benötigt, um Impact-Analysen durchzuführen und Testkonzepte für neue Releases zu entwerfen.
- die Umsetzung eines Spezifikationsteiles ist Voraussetzung für die Umsetzung eines anderen Teils. So muss z.B. eine Schnittstelle realisiert werden, damit überhaupt ein Beicht Daten anzeigen kann.
Auf diesem Datenmaodell lassen sich Standardprozesse der Anforderungsspezifikation und -verwaltung ebenso abbilden wie individuelle Verfahren unserer Kunden.
Das Cascade-Datenmodell ist in den wichtigen Datenbank-Systemen (Oracle, DB/2, MySQL, SQL Server, Access) lauffähig.
Die Dokumenterstellung
Dokumentationen, in denen Spezifikationsergebnisse zusammengestellt werden (wie z.B. Fachkonzepte, DV-Konzepte, aber auch testkonzepte) sind definierte Sichten auf die Spezifikationsobjekte im Datenmodell. das bedeutet, diese Dokumente werden erstellt, indem die Informationen aus der Cascade-Datenbank nach den Vorgaben einer Dokumentvorlage ausgelesen und im Dokument aufbereitet werden. Dokumentationen können bezogen auf ein Gültigkeitsdatum, einen Bearbeitungsstand und ein Release erstellt werden. Sowohl eine zielgruppenspezifische als auch eine mehrsprachige Dokumentationserstellung ist möglich. Im Rahmen der kundenspezifischen Anpassung werden dazu die Templates des Kunden für Anforderungsdokumente in Cascade integriert.
Verknüpfung mit Modellierungs-Tools
Teile von Spezifikationen werden in oft in Standard-Tools wie Adonis, PowerDesigner, Eclipse oder Visio erstellt. Cascade übernimmt die Modellinformationen in sein Datenmodell, verwaltet Modell-Dateien und integriert Modell-Darstellungen bei der automatisierten Dokumentationserstellung.
Die meisten Modelleirungstools bieten Schnittstellen an, über die die Modellinformationen exportiert werden können. Auf diese Weise übernimmt Cascade die Spezifikationsinformationen in die Datenbank.
Zu jedem Informationsobjekt kann im Cascade Datenmodell der Link zu einer Modelldatei verwaltet werden. Dieser Link dient zum Öffnen und Bearbeiten des Modells. Wird ein Informationsobjekt in eine Dokumentation übernommen, so kann das Modelldiagramm automatisch in die Dokumentation eingefügt werden.